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Joost goes public

Joost, das neue Baby der Skype und Kazaa Erfinder Niklas Zennström und Janus Friis, geht in die public Beta Phase über. Bisherige Beta-Tester können nun unbegrenzt viele Einaldungen vergeben. Auch der definitive Start dürfte laut TechCrunch unmittelbar bevor stehen. Und das in großem Stil. Während Procter & Gamble, Nike, General Motors, Coca Cola und Visa schon vor einiger Zeit angekündikt hatten in Werbung bei Joost zu investieren, sind nun große Namen wie CNN, Sony, Sports Illustrated, National Hockey League und Hasbro dazugekommen. Bei letzteren geht es zudem nicht nur um Werbung, sondern um das zur Verfügung stellen von multimedialen Inhalten.

Niklas Zennstrom und Janus Friis profitieren sicherlich vom Hype um die Videoplattform YouTube, welcher schon seit einigen Monaten (besonders seite der Übername durch Google) im Netz herrscht. Interessantes Detail am Rande: Viacom, welches gegen YouToube wegen Copyrightsverletzungen der Inhalte des Videoportals prozessiert liegt, ist seit der ersten Stunde ein Unterstützer von Joost.

Joost ist eine auf P2P basierende Software, um Videos und TV-Inhalte über das Internet zu verbreiten und mit Web 2.0 Elementen kombinieren. So ist es z.B. möglich, Inhalte zu bewerten, kommentieren und Informationen über RSS-Feeds zu bekommen. Joost und Mitbewerber Babelgum werden von vielen mit großem Interesse betrachtet, einige sprechen mittlerweile schon davon, dass diese Anwendungen das Web 3.0 Zeitalter eileiten (siehe Artikel technology Review 04/07).

Die Software liegt mitlerweile in Version 0.9.4 vor.

 
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