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Die Touristikbranche entdeckt das Web 2.0

"Wenn einer eine Reise tut, dann kann er viel erzählen!" Ganz nach diesem Motto setzt sich das Konzept des User generated Content, welches die Basis des so genannten Web 2.0 bildet, nun auch im Tourismussektor immer mehr durch. Nachdem Seiten wie holidaycheck.de schon seit längerem auf diesem Konzept basieren und mittlerweile sehr beliebt sind, entdecken nun auch die Resieveranstalter, allen voran TUI, das Web 2.0. Wie man in einer Presseaussendung liest, können die User der TUI Website nun auch von den Erfahrungen anderer Reisender profitieren.

In einem eigenen Bereich können die User eigene Inhalte, so genannten User Generated Content, veröffentlichen. Reise- und Erfahrungsberichte sowie Tipps zu Destinationen und Reisearten und auch Fotos können veröffentlicht und von anderen Benutzern bewertet werden. Somit wird auch die Qualität der Einträge gewährleistet. TUI betohnt, dass es keine Zensur geben werde. Alle Beiträge sollen, solange sie nicht gegen geltendes Recht verstoßen, ohne redaktionellen Eingriff online gehen.

Was erwartet sich TUI durch diesen Schritt? Zum einen sicher mehr Traffic und mehr Absatz. Wird über eine Feriendestination berichtet, gibt es daneben auch gleich ein Angebot für den Urlaub. Vielleicht noch wichtiger ist aber, dass man durch diesen "user generated content" ein sehr mächtiges Mittel besitzt, um neue Trends zu finden und zur Produktentwicklung. Und das zu einem sehr günstigen Preis, da der Aufwand für dei Sammlung der Daten ja entfällt.

 
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